Hier wird seit mehr als hundertvierzig Jahren gegessen und getrunken. Und wie es scheint, haben wir noch keinen guten Grund gefunden, damit aufzuhören.
Wir befinden uns in Borgo Grazzano, wo einst das Wasser des Mühlbachs die Seidenspinnereien antrieb, die Bauern mit dem, was sie in ihren Gärten geerntet hatten, in die Stadt kamen und nach der Arbeit ein Glas Wein oft eine gute Idee war.
Vieles hat sich seitdem verändert. Anderes, zum Glück, nicht. In der Küche steht Deborah, und vor ihr stand dort ihre Großmutter Elena. Dazwischen liegen Generationen, weitergegebene Rezepte, vergessene und wiederentdeckte Gerichte.

